Hand zeigt auf ein MRT-Bild der Lendenwirbelsäule an einem Leuchtkasten; im Hintergrund eine Untersuchungsliege

Rückenschmerzen behandeln in München

WirbelsäuleAktualisiert am 14. August 2026

Auf einen Blick: Rückenschmerzen sind ein komplexes Beschwerdebild, das eine präzise diagnostische Einordnung erfordert, um zwischen harmlosen Verspannungen und behandlungsbedürftigen Nervenreizungen zu unterscheiden. Im ORTHOSPINUM setzen wir auf ein strukturiertes Stufenmodell, das von der fundierten Diagnostik über konservative Basisleistungen bis hin zu gezielten minimal-invasiven Eingriffen reicht. Dr. med. Oliver Oetke bietet Patienten in seiner Münchner Praxis eine individuelle Betreuung, bei der operative Eingriffe konsequent erst als letzte Option betrachtet werden.

Morgens beim Aufstehen ein stechender Schmerz im unteren Rücken, ein dumpfes Ziehen, das bis ins Bein wandert — fast jeder Mensch macht im Laufe seines Lebens Bekanntschaft mit Rückenschmerzen. Häufig verschwinden die Beschwerden von selbst. Doch wenn der Schmerz bleibt oder immer wiederkehrt, stellt sich die Frage: Wann ist der richtige Zeitpunkt, einen Spezialisten aufzusuchen? In München gibt es zahlreiche Anlaufstellen. Entscheidend für den Behandlungserfolg ist jedoch ein klarer, medizinisch fundierter Weg, der nicht voreilig auf eine Operation zusteuert, sondern darauf abzielt, Ihre Mobilität nachhaltig und schonend wiederherzustellen.

Rückenschmerzen richtig einordnen: Häufige Ursachen und Symptome

Rückenschmerzen sind keine einheitliche Erkrankung, sondern ein Symptom mit vielen Gesichtern. Um die passende Therapie einleiten zu können, müssen wir zunächst verstehen, wie und wo der Schmerz entsteht.

Akut oder chronisch, lokal oder ausstrahlend?

Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen akuten Beschwerden, die plötzlich auftreten und meist innerhalb weniger Wochen abklingen, und chronischen Rückenschmerzen, die länger als drei Monate andauern. Ebenso wichtig ist die Frage, wohin der Schmerz zieht: Bleibt er auf den Bereich der Lendenwirbelsäule beschränkt, stecken häufig muskuläre Dysbalancen oder Gelenkverschleiß dahinter.

Strahlt der Schmerz hingegen ins Bein aus, liegt oft eine sogenannte Radikulopathie vor — eine Reizung der Nervenwurzel, im Volksmund besser bekannt als „Ischias“. Solche ausstrahlenden Beschwerden können auf einen Bandscheibenvorfall hindeuten, bei dem Gewebe auf einen Nerv drückt. Weiterführende Informationen zu den verschiedenen Formen von Rückenschmerzen finden Sie auch bei orthinform.de.

Alarmzeichen (Red Flags): Wann sofort handeln?

In bestimmten Situationen sollten Sie nicht abwarten. Die folgenden sogenannten „Red Flags“ erfordern eine umgehende orthopädische oder neurologische Abklärung:

  • Plötzliche Lähmungserscheinungen oder ausgeprägte Muskelschwäche in den Beinen
  • Taubheitsgefühle im Genitalbereich oder an den Innenseiten der Oberschenkel
  • Verlust der Kontrolle über Blase oder Darm
  • Unerträgliche Schmerzen, die auch in Ruhe oder nachts nicht nachlassen
  • Rückenschmerzen in Verbindung mit Fieber oder nach einem schweren Sturz

In diesen Fällen kann rasches Handeln notwendig sein, um dauerhafte Nervenschäden zu vermeiden.

Wann zum Orthopäden in München? So läuft die Diagnostik ab

Ein Besuch im ORTHOSPINUM beginnt immer mit einem ausführlichen Gespräch. Dr. Oetke nimmt sich die Zeit, Ihre Krankengeschichte und Ihren Alltag genau zu verstehen — denn nicht selten liegen die Ursachen in einseitigen Belastungen oder ungünstigen Haltungsgewohnheiten.

Ersteinschätzung: Anamnese, Untersuchung, neurologischer Status

Die Grundlage jeder Diagnose ist die klinische Untersuchung. Dr. med. Oliver Oetke prüft Ihre Beweglichkeit, tastet die Muskulatur ab und führt gezielte neurologische Tests durch. Dabei werden Reflexe, die Empfindlichkeit der Haut und die Muskelkraft überprüft. Schon in diesem Schritt lässt sich häufig einschätzen, ob eine Nervenreizung vorliegt und welches Segment der Wirbelsäule betroffen ist.

Bildgebung gezielt einsetzen: Röntgen, MRT und Labor

Nicht jeder Rückenschmerz erfordert sofort ein bildgebendes Verfahren. Im ORTHOSPINUM orientieren wir uns an den Leitlinien der Fachgesellschaften, um unnötige Strahlenbelastung zu vermeiden. Ein Röntgenbild ist dann sinnvoll, wenn knöcherne Veränderungen wie Arthrose oder Fehlstellungen beurteilt werden sollen.

Eine MRT (Magnetresonanztomografie) kommt ins Spiel, wenn der Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall besteht oder konservative Maßnahmen nach einigen Wochen keine Besserung gebracht haben. Dank enger Kooperation mit radiologischen Praxen in München lassen sich diese Untersuchungen zeitnah koordinieren, damit Sie schnell Klarheit über die Ursache Ihrer Beschwerden bekommen.

Therapie: Von konservativ bis minimal-invasiv

Die Behandlungsphilosophie im ORTHOSPINUM folgt einem klaren Stufenmodell: Wir beginnen so schonend wie möglich und intensivieren die Therapie erst dann, wenn es medizinisch notwendig ist.

Konservative Bausteine: Bewegung, Physiotherapie, Medikamente und manuelle Verfahren

Die erste Stufe umfasst die Basisversorgung. Dazu gehören eine medikamentöse Schmerztherapie, die gleichzeitig entzündungshemmend wirkt, sowie die Verordnung von Physiotherapie. Ergänzend setzen wir im ORTHOSPINUM auch Akupunktur ein — eine Nadelreiztherapie, die bei chronischen Schmerzen der Lendenwirbelsäule als Kassenleistung anerkannt ist. Ziel ist es, den Schmerzkreislauf zu durchbrechen und Sie so rasch wie möglich wieder in Bewegung zu bringen. Denn Schonung ist bei den meisten Rückenleiden eher kontraproduktiv; moderate Aktivität unterstützt die Heilung.

Interventionelle Schmerztherapie: Infiltration und Facettengelenksbehandlung

Reichen konservative Maßnahmen nicht aus, kann die interventionelle Schmerztherapie eine wirkungsvolle Brücke zwischen Basisbehandlung und Operation bilden. Bei einer Infiltration wird unter bildgebender Kontrolle — etwa per Durchleuchtung oder Ultraschall — ein Medikament gezielt an den betroffenen Nerv oder das gereizte Wirbelgelenk gebracht. Eine spezielle Form ist die PRT (periradikuläre Therapie), bei der das Medikament direkt an eine bedrängte Nervenwurzel gespritzt wird.

Diese Verfahren können Schmerzen oft deutlich lindern und eine Operation vermeidbar machen. Erst wenn alle konservativen und interventionellen Optionen ausgeschöpft sind und weiterhin Lähmungen oder starke Schmerzen bestehen, bespricht Dr. Oetke mit Ihnen die Möglichkeit eines operativen Eingriffs, den er als Belegarzt persönlich durchführt.

Prävention, Selbstmanagement und der nächste Schritt

Nach der akuten Phase beginnt die Prävention. Wir unterstützen Sie dabei, langfristig beschwerdefrei zu bleiben.

Akuthilfe, Rückkehr in den Alltag und Rückfallvorbeugung

Bei akuten Rückenschmerzen verschafft oft schon Wärme Erleichterung. Auch die sogenannte Stufenlagerung — dabei legen Sie die Beine im 90-Grad-Winkel hoch — kann die Lendenwirbelsäule spürbar entlasten. Langfristig ist jedoch ein gezieltes Training der Rumpfmuskulatur der wirksamste Schutz vor einem Rückfall. Gerne beraten wir Sie zu rückenfreundlichem Verhalten am Arbeitsplatz und im Sport.

Terminorganisation: Was Sie mitbringen sollten und wie es abläuft

Die Praxis ORTHOSPINUM liegt zentral in der Sendlinger Straße 13, gut erreichbar zwischen Marienplatz und Sendlinger Tor. Falls Sie bereits Vorbefunde oder CD-Aufnahmen früherer MRT-Untersuchungen besitzen, bringen Sie diese bitte zum ersten Termin mit. Wir koordinieren alle weiteren Schritte für Sie — von der Abstimmung mit der Physiotherapie bis hin zu eventuell nötigen Zusatzuntersuchungen. Unser Ziel ist ein reibungsloser Ablauf, damit Sie sich ganz auf Ihre Genesung konzentrieren können.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wann sind Rückenschmerzen ein Notfall und erfordern sofortige Abklärung? Ein Notfall liegt vor, wenn plötzliche Lähmungen, Taubheitsgefühle im Schrittbereich oder der Verlust der Blasen- und Darmkontrolle auftreten. In diesen Fällen sollten Sie umgehend einen Arzt oder eine Notaufnahme aufsuchen.

Brauche ich in München eine Überweisung zum Orthopäden? Nein, Sie können im ORTHOSPINUM direkt einen Termin vereinbaren. Sowohl gesetzlich als auch privat versicherte Patienten sind willkommen. Eine Überweisung ist nicht zwingend erforderlich.

Röntgen oder MRT: Wann ist welche Bildgebung sinnvoll? Ein Röntgenbild zeigt vor allem Knochen und Gelenkstrukturen. Ein MRT wird dann herangezogen, wenn Weichteile wie Bandscheiben oder Nerven beurteilt werden müssen. Welches Verfahren für Sie den größten Nutzen bringt, entscheiden wir individuell nach der körperlichen Untersuchung.

Was kann ich bei akuten Rückenschmerzen zu Hause tun? Wärme — etwa durch eine Wärmflasche oder ein Kirschkernkissen — entspannt die Muskulatur. Leichte Bewegung wie Spazierengehen ist in der Regel hilfreicher als strikte Bettruhe. Vermeiden Sie schweres Heben und langes, starres Sitzen.

Übernimmt die Krankenkasse Physiotherapie oder Infiltrationen? Physiotherapie und klassische Schmerztherapien gehören zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen. Bestimmte interventionelle Verfahren oder ergänzende Leistungen wie die Stoßwellentherapie können je nach Versicherungsschutz privat oder als IGEL-Leistung (Individuelle Gesundheitsleistung) abgerechnet werden. Im ORTHOSPINUM beraten wir Sie hierzu transparent.

Ihr Weg zur Rückengesundheit im ORTHOSPINUM

Hinterlassen Rückenschmerzen bei Ihnen Spuren im Alltag? Lassen Sie uns gemeinsam den Ursachen auf den Grund gehen und einen individuellen Behandlungsplan entwickeln, der zu Ihrem Leben passt. Dr. med. Oliver Oetke, Honorary Professor of Tashkent State Medical University, und sein erfahrenes Team begleiten Sie kompetent von der ersten Diagnose bis zur erfolgreichen Therapie.

Dr. med. Oliver Oetke, Honorary Professor of Tashkent State Medical University, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Ihr Spezialist für konservative und operative Wirbelsäulentherapie

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